Der erste Besitzer der Güter von Livadija war der Kommandeur des griechischen Bataillons von Balaklava F.D.Rewelioti. 1834 hat er den Landsitz dem polnischem Magnaten L.S.Potozki verkauft, der hier den Gut aufgebaut und den Park angelegt hat. Nach dem Tod Potozkis 1860 haben die Erben das Gut an die Staatskasse verkauft und ist in das Eigentum der Kaiserin Marija Aleksandrowna, der Frau Alexanders II, übergegangen. Auf ihren Befehl wurde an der Stelle des Hauses Potozkis die Sommerresidenz der kaiserlichen Familie aufgebaut: ein großer und kleiner Palast (der kleine Palast wurde im Krieg zerstört), sowie andere Gebäude. Neben den Palästen wurde die Krestowosdwischenski Kirche errichtet, die bis heute erhalten blieb.
Der Palast wurde mehrfach umgebaut. Der bis heute erhaltene weiße Palast aus weißem Stein, im Stil der frühen italienischen Renaissance, wurde nach den Plänen des Architekten N. P. Krasnov am Anfang des XX. Jahrhunderts errichtet.
Zur Schloßgruppe von Livadija gehören: der große Imperator-Palast, der Switski Palast und der Palast des Ministers des Hofes Graf W. B. Frederiks (wurde gleichzeitig mit dem kaiserlichen Palast errichtet).
Nach der Oktoberrevolution wurde die Schloßgruppe und der Park verstaatlicht. 1925 eröffnete hier das erste und größte Sanatorium der Welt für die Werktätigen. Vom 4. bis zum 11. Februar 1945 fanden hier die Sitzungen der berühmten Jaltaer Konferenz statt.
Nach dem Krieg wurde das Museum im Liwadija-Palast wieder geöffnet. Heute gibt es zwei ständige Expositionen. Eine ist über die Ereignisse der Jaltaer Konferenz und die andere - "Romanow in Liwadija" erzählt vom Aufenthalt einiger Generationen der Zaren-Familie.