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Alupka und Woronzow-Palast

Alupka ist eine Stadt an der Südküste der Halbinsel Krim. Alupka liegt neben den Berg Aj-Petri (1234 m), rund 17 km von Jalta entfernt. Das 10000-Einwohner-Städtchen gilt neben Jalta als wichtigster Kurort der Krim. Die Luft ist hier besonders rein und angenehm, da viele Kiefern außerhalb der Ortschaft wachsen. Die gewundenen Gassen, Grünanlagen und Plätze der Altstadt veranschaulichen ein Stück genuesisch-russischer Geschichte: Die kleine Siedlung sorgte vom 13. bis 15. Jh. immer wieder für Streitigkeiten zwischen den Herrschafthäusern der Genuesen und der Fürsten von Feodoro, die wechselseitig das Gebiet beanspruchten.

Zwischen den nördlichen Stadtgebieten und dem Meer erstreckt sich eine rund 50 ha große Parkanlage, in deren Mitte sich Graf Michail Woronzow ein großes Palast errichten ließ. Wieder einmal war es der exzentrische Geschmack des Auftragsgebers, der den Architekten Edward Blore 1828 vor eine schwierige, aber leztlich exzellent gelöste Aufgabe stellte. So vereint das Äußere des Woronzow-Palastes verschiedenste Stilrichtungen, und auch die Innenausstattung ist außerordentlich dekorativ und prachtvoll. West- und Nordfassade sind im spätgotischen Stil gehalten, im Innenhof erkennt man Elemente indischer und maurischer Baukunst. Von den unzähligen Räumlichkeiten beeindruckt vor allem ein riesiger Wintergarten. Seine großen Fenster geben den Blick frei auf eine weitläufige Terrasse, von der eine von Löwenskulpturen flankierte Freitreppe malerisch bis zum Meer hin abführt - ein herrliches Fotomotiv, genauso wie die Südfront des Palastes mit ihrem reichverzierten Portal, vielen Türmchen, zierlichen Balkonen und Balustraden.

Neben der Palastbesichtigung lohnt ein Bummel durch den Park - eine kunstvolle Kombination englischer bzw. französischer Gartenkultur und Wildnis. Jeder Parkabschnitt ist sorgfältig durchdacht, selbst das «Große Chaos» - eine Anhäufung verschidener Felsen zwischen einigen Teichen - folgt einer Ordnung. In der Anlage sollen über 200 Pflanzenarten gedeihen.

An der Straße, die zum Palast führt, laden einige Gartenlokale und mobile Stände zum Imbiß ein.

Von Jalta aus fahren die Buslinie 27 sowie Sammeltaxen nach Alupka. Der Palast von Alupka ist taglich von 9 bis 17 Uhr geoffnet. Zumindest in der Sommersaison, wenn ein besonders großer Besucherandrang herrscht, ist es kaum möglich, den Palast auf eigene Faust zu erkunden. Dazu einige Tips, um nicht lange orientierungslos vor dem Palast herumzuirren: Die Gruppen sammeln sich genau an dem Ort, wo die Tickets verkauft werden, also direkt neben oder gegenuber von der jeweiligen Kasse. Von da an muß man bei "seiner" Gruppe bleiben, da einen andere Gruppen im Zweifelsfall ziemlich direkt darauf hinweisen, dass man nicht zu ihnen gehöre.
Neben der Palast und Parkbesichtigung werden Weindegustationen angeboten, in denen Besucher die Massandra-Weine kennenlernen können. Der Degustationssaal befindet sich knapp einen Kilometer östlich vom Woronzow-Palast, immer der Straße entlang. An Degustationen kann man täglich außer montags teilnehmen. Es gibt feste Degustationstermine zwischen 10 und 18 Uhr. Das Schild am Eingang verspricht die Probe von neun der besten Weine aus «einem der ältesten Unternehmen klassische Weinherstellung».
Direkt neben dem Degustationsraum gibt es ein Cafe - zur Fortsetzung des Weingenusses oder auch für einen ernüchternden Espresso. Exkursion und Weindegustation können auch im voraus in den Touristenbüros in Jalta gebucht werden.

Alupka

Woronzow-Palast

Blick auf Alupka.

Nacht in Alupka.

Alupka. Woronzow-Palast.

Alupka. Woronzow-Palast.

Alupka. Löwen am Eingang von Woronzow-Palast.

Alupka. Neben Woronzow-Palast.

Alupka. Wintergarten im Woronzow-Palast.

Alupka. Zimmer im Woronzow-Palast.

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